Ein Kicker ist kein Mülleimer!

Nach einem eiskaltem Intermezzo in der österreichischen Hauptstadt sind wir der Donau folgend in Budapest angekommen. Bernd (unser Bus) ist wieder fit und leistet uns erneut verlässliche Dienste.

Fangen wir in Österreich an:

Superkalt. Das war der erste Eindruck. Das Wien aber noch mehr zu bieten hat, als abfrierende Fingerkuppen, durften wir dank der Stadtführung Tobis feststellen. Der Dank dafür, wieder Gefühl in den wichtigen Gliedmaßen zu haben, geht an dieser Stelle an Brano. Er empfing uns herzlichst in seiner wohltemperierten Wohnung, in der wir die folgenden zwei Tage Unterschlupf fanden.

Zwei Sensationen sollten in Branos vier Wänden folgen: Zum einen spektakuläre Kickerpartien, ausgetragen zwischen 5 Nationen an einem Globekicker. An dieser Stelle sei Srdjan aus Serbien, Endre aus Rumänien, unser Host aus der Slovakei und der Österreicher Daniel gegrüßt.

Zum anderen die Komplementierung des ersten Duells zwischen Simon und meiner Wenigkeit. Ja, was soll ich sagen: Klarer 3:1 Satzgewinn. Die Konsequenz für Simon dürft ihr auf dem unteren Foto bewundern: Eine gelbleuchtende Marktkaufmütze muss der Verlierer der letzten Kickerpartie in den folgenden Duellen tragen.

Weiter im Geschehen:

Trotz einigen logistischen Aufwandes (der Tische wiegt sicher 40 kg und die Wiener Parksituation ist einfach sch….) nutzten wir die das schöne Wetter dazu, den Kickertisch zum ersten Mal außerhalb Deutschlands – nämlich vor dem berühmten Schloss Schönbrunn – aufzubauen. Bevor wir ihn ausklappten, pausierten wir auf einer Parkbank vom Geschleppe und da dachte doch tatsächlich jemand, unser Kicker wäre ein Mülleimer und schmiss seinen Kaugummi rein. Hätten wir ihn dort länger zusammengabaut stehen lassen, wäre es wohl nicht bei einem Kaugummi geblieben.

Nach dem zweitägigen Wiener Aufenthalt ging es dann weiter nach Budapest, wo wir nun das Wochenende verbringen werden. Ein kleines Problem gab es da jedoch noch: Stefan hatte zwar die richtige Straße in das Navi eingetippt, jedoch die falsche PLZ, weshalb wir in einer höchst runtergekommenen Gegend endeten und beim Klingeln an der vermeintlich richtigen Hausnumer circa zwei Minuten warteten während geschätzte 10 Schlösser aufklackten und der ältere Herr, welcher dort herausstappfte nicht ganz unseren Vorstellungen von Laszlo, geschweige denn Melinda (unseren Hosts) entsprach 🙂 Nachdem uns klar war, was falsch gelaufen war, wurden wir eine halbe Stunde später sehr herzlich mit ungarischen (alkoholischen) Köstlichkeiten von unseren Gastgebern begrüßt.

Leider ist es noch immer sehr kalt und wir fiebern nun wärmeren Gefilden entgegen. Nach dem Wochenende wollen wir dann zunächst nach Kroatien weiterreisen und dort dann bei hoffentlich wärmeren Temperaturen zum ersten Mal im Bus übernachten. Zunächst werden wir aber Budapest und sein Nachtleben austesten. Wir sind gespannt und harren der Dinge, die da kommen.

Besonderen Dank an Brano für den Host und an Endre, dank ihm hab ich jetzt ein Mobiltelefon.

Es grüßen aus Ungarn – Stefan und Simon!

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